Eltern sollten den Wissensdurst und die Neugier der Kinder nicht bremsen. Das große Interesse von Vorschulkindern an Buchstaben und Zahlen sollte nicht unterbunden werden. Die spätere Freude am schulischen Arbeiten geht erfahrungsgemäß verloren, wenn die Kinder in ihrem Wissensdrang gebremst werden.
Dem Kind sollten Anlaufstellen und Möglichkeiten geboten werden, in denen es seine Interessen verwirklichen kann. Dazu gehören z.B. Bibliotheken u. ä., in denen sie ihren Wissensdurst stillen können. Auch Computer und Internet stellen sinnvolle Medien zur Informationsbeschaffung dar.
Wichtig ist der Kontakt zu gleich befähigten Kindern. Im Kontakt mit gleichbegabten Kindern sammeln sie Erfahrungen, die hoch Begabten in der Schule vorenthalten bleiben. Beim Heranführen an ihre Leistungsgrenzen stellen sie fest, dass es auch andere Kinder gibt, die genauso schnell begreifen können und die die gleichen Möglichkeiten des Denkens haben wie sie selbst.