Alle Möglichkeiten der Begabtenförderung (z. B. Überspringen, Teilunterricht, Grouping) sollten ausgenutzt werden, denn für jedes Kind kann eine andere Form der Förderung sinnvoll oder richtig sein und ihm die Chance eröffnen, seinen Fähigkeiten besser Ausdruck zu verleihen.
Neben den hoch Begabten sind statistisch weitere 8 % der Schülerinnen und Schüler einer Klasse unterfordert. Dies entspricht einem IQ ab etwa 120. Auch diese Kinder profitieren von Fördermaßnahmen, die es ihnen ermöglichen, auf hohem Niveau komplexe und kreative Aufgabenstellungen zu bearbeiten. Bei allen Maßnahmen ist zu beachten, dass nicht eine quantitative, sondern eine qualitative Differenzierung das Ziel ist. Prinzipiell kann ein Begabungsförderungsprogramm an einer Schule auf zwei Ebenen aktiviert werden:
Diese beiden Möglichkeiten schließen sich keineswegs aus, sinnvoll ist eine gegenseitige Ergänzung. Die Entscheidung über die konkrete Gestaltung des Begabungsförderungsprogramms ist letztlich von den jeweiligen schulspezifischen Rahmenbedingungen abhängig. Dabei können die Erfahrungen der Beratungsstelle Hochbegabung genutzt werden.